Deutschland
Frankreich
Italien
Österreich
Slovenien
Tschechien
Lofer
Oetz

Oetz, Österreich

Wildwasser

Die durch Gletscherwasser gespeiste Ötztaler Ache führt bei warmem Wetter eine Wassermenge, die eine hohe Strömungsgeschwindigkeit, Walzen und Löcher erzeugt. Dann sollte man den Weg zwischen den zahlreichen Steinen hindurch auswendig kennen, unterwegs bleibt kaum Zeit, den Weg zu suchen. Bei sehr heißem Wetter erreicht das Wasser spätestens 17 Uhr einen Stand, bei dem schon Wettkämpfe ausfielen, weil der Rettungsdienst meuterte!

Trainings-
 freundlichkeit

Sicherheit

Umgebung

Die starke Strömung macht ein abschnittsweises Training unmöglich, es lassen sich hier nur Variationen durchgehender Strecke fahren. Hängen keine Tore, ist es hier recht schwierig, zwischen den Steinen die Linie zu finden.

Direkt an die Strecke schließen sich weitere Abschnitte mit hoher Strömungsgeschwindigkeit an, was Bergungsaktionen erheblich erschwert. Die Steine sind zwar teilweise scharfkantig, aber nicht unterspült. Negativ ist hier noch der Ausstieg zu vermerken, der aus einem Steinhaufen und einer winzigen Kehrströmung besteht.

Es gibt wohl kaum eine Freizeitbeschäftigung, die man in der näheren Umgebung nicht ausüben kann, von (Berg-)Wandern bis hin zu Sommerskigebieten. Für diejenigen, die nicht immer nur auf der Wettkampfstrecke paddeln wollen, gibt es zum Beispiel auf dem Inn und der Ötztaler Ache einige sehr schöne Abfahrten. Leider ist der nächste Zeltplatz weit entfernt.

Fotos und Text: Thomas Heuer
www.kanustrecken.de