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Oker, Deutschland

Wildwasser

Die unterhalb einer Talsperre gelegene Naturstrecke ist wohl die anspruchsvollste Strecke Norddeutschlands. Ihre Schwierigkeit resultiert in erster Linie aus den vielen Verblockungen und der komplizierten Fahrrinne. Der als Slalomstrecke genutzte Abschnitt liegt in einer im unteren Abschnitt recht anspruchsvollen Abfahrtsstrecke.

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Der größte Vorteil ist zugleich der größte Nachteil: Die Strecke kann nur, wenn das Kraftwerk in Betrieb ist, befahren werden. Damit ist man zwar unabhängig von Jahreszeiten, die Betriebszeiten sind aber nicht eben kanutenfreundlich. In der Regel ist das Kraftwerk Montag bis Samstag vormittags in Betrieb, sonntags fließt nur selten Wasser. Ein abschnittsweises Training ist hier nahezu unmöglich, die Strecke kann eigentlich nur am Stück befahren werden.

Die zahlreichen Felsblöcke haben schon oft für Materialbruch gesorgt und stellen auch eine Verletzungsgefahr dar. Die Felsen sind aber abgerundet und nicht unterspült. Unterhalb der Strecke befindet sich ein Stausee, davongeschwommenes Material kann spätestens dort geborgen werden.

Die Lage im Harz, unweit von Goslar, erlaubt neben dem Paddeln auch andere Outdoor-Aktivitäten wie Wandern oder Mountainbiken. Übernachtungsmöglichkeiten gibt auf einem Zeltplatz in Goslar oder in der Jugendherberge. Leider gibt es keine sanitären Anlagen direkt an der Strecke.

Kanuten-Hotline der Harzwasserwerke: 05326 / 908300

mehr zur Oker:
www.tu-clausthal.de/sport/sparten/paddeln/oker-online.html

Fotos: Oker-online   Text: Thomas Heuer
www.kanustrecken.de