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Die Auswahl der beschriebenen Strecken hat mehrfach Grund für Nachfragen geliefert.  Warum also fehlen hier bekannte europäische Strecken wie Athen und Bratislava oder aber die eigene Hausstrecke?
Die Erklärung ist eigentlich ganz einfach: Um eine möglichst realistische Einschätzung und eine Vergleichbarkeit der Strecken zu gewährleisten, berichte ich nur über Strecken, die ich aus eigener Erfahrung kenne. Natürlich treffe ich noch eine gewisse Vorauswahl; eine Flachwasserstrecke hat schließlich jeder Verein selbst.

Diese Wertung gibt im wesentlichen den Schwierigkeitgrad der Strecke an. Einen halben Stern gibt es für ruhig dahinfließendes Wasser, fünf Sterne markieren die Grenze des Machbaren. Eine ungefähre Übereinstimmung mit dem Schwierigkeitsgrad gemäß der ICF-Skala ist dabei kein Zufall.
Natürlich wird die Schwierigkeit einer Strecke von äußeren Bedingungen wie dem Wasserstand abhängen, so daß man oft erheblich Abweichungen zur Einstufung auf dieser Website vorfinden wird. Dies gilt insbesondere für künstliche Strecken mit beweglichen Einbauten und regulierbarem Zufluß, die oft innerhalb kurzer Zeit abgewandelt werden können.

Hier geht eine Vielzahl von Faktoren ein. Eine trainingsfreundliche Slalomstrecke läßt eine variantenreiche Streckenführung zu, ermöglicht die wiederholte Befahrung von Teilstrecken ohne zeitraubendes Hochtragen und ist im Idealfall so leer, daß man nicht ständig wegen zugeparkter Tore die Fahrt abbrechen muß. Bei nicht ständig nutzbaren Strecken sollten die Öffnungszeiten mehrere Trainingseinheiten am Tag zulassen, ohne dabei den Trainingsplan zu diktieren. Eine klimatisch günstige Lage, die Training auch in den Wintermonaten ermöglicht, sowie ganzjährig günstige Wasserstände bilden das i-Tüpfelchen.

Eine technisch anspruchsvolle Strecke muß nicht unbedingt außergewöhnlich gefährlich sein. Zwar birgt auch das Wildwasser selbst ein gewisses Verletzungsrisiko, jedoch zeigen viele künstliche Kanäle, daß sich mit glattem Boden und abgerundeten, lückenlosen Einbauten dieses Risiko minimieren lässt. Sichere und bequeme Ein- und Ausstiege und ruhiges Wasser am Ende der Strecke tragen ebenfalls zur Sicherheit bei.
Naturstrecken andererseits bieten häufig all diese Merkmale nicht. Wer schon einmal in Oetz schwimmengegangen ist oder auch nur mit letzter Kraft nach einem Wettkampflauf in der Welle neben dem Ausstieg gesurft hat, bis der Vordermann sich an Land gerettet hatte, weiß, wovon die Rede ist.

Die Umgebung einer Strecke ist sicher der am schwersten zu bewertende Punkt. Vergleichsweise unstrittig sind dabei noch unmittelbar mit dem Paddeln zusammenhängende Merkmale, wie etwa Umkleideräume oder ruhiges Wasser zum Ein- und Ausfahren. Auch Unterkünfte und sanitäre Anlagen sind sicher stets willkommen.
Ansonsten kann ein idyllisches Alpental ebenso seinen Reiz haben wie eine Weltstadt oder ein Freizeitpark.

www.kanustrecken.de